FASZIEN UND SCHMERZ

Yvonne Pouget, Choreografin
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Körperzentrierte Psychotherapie
Tanztherapeutin

Bis vor kurzem galt das muskuläre Bindegewebe (Faszien), was jeden Muskel, jedes Organ, aber auch jede Bandstruktur umgibt, in der Medizin- und Sportwelt als relativ wertloses Verpackungsorgan. Generationen von Ärzten lernten Anatomie an Körpern, bei denen sämtliche Faszien entfernt wurden. Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich bei den Faszien um eines unserer reichsten Sinnesorgane überhaupt: Über 80 Prozent der freien Nervenenden befinden sich in den Faszien.

Chronische Verspannungen genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden blockieren nicht nur die Muskeln sondern auch die Umhüllungen der Muskeln- die Faszien. Durch Verspannungen werden also nicht nur Schmerzen ausgelöst, sondern unsere Emotionen „frieren ein“, und der natürliche Antrieb das Leben so voll und erfüllt wie möglich zu leben wird weniger. Wir verlieren durch Verspannungen einen Teil unserer Lebendigkeit.

Körper und Trauma: die Belastungen und möglichen Komplikationen bei Operationen: Operation geglückt, Patient traumatisiert

Während und nach einer einschneidenden, traumatischen Situation gehen traumatischen Symptome und Erlebniszustände mit entsprechenden neurobiologischen Veränderungen im gesamten Organismus einher.

In der traumatischen Situation führen Umwelteindrücke auf schnellem Weg über den Thalamus direkt zur Amygdala und damit zu blitzschnellen Schreckreaktionen. Über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) kommt es zu Streßreaktionen. Im zentralen Höhlengrau werden Verteidigungsreaktionen aktiviert, im Nucleus reticularis pontis caudalis werden die Schreckreaktion hochgefahren und über den Nucleus caudatus verselbständigt sich die Motorik der Furcht mit Totstellreflexen. Sowohl der Nucleus caudatus als auch der dorsale Abschnitt des zentralen Höhlengraus sind für die Hemmung der motorischen Momente zuständig. In dem Szenario von Kampf- und/oder Fluchtverhalten wird bei totalem Verlust des Handlungsspielraums, bei eingeengter, veränderter Wahrnehmung im Zustand der extremen Hilflosigkeit Totstellverhalten aktiviert. Auch hierbei spielt das Bewegungssystem des Menschen eine entscheidende Rolle; Totstellreaktionen sind die motorischen Erscheinungsform des Dissoziierens im traumatischen Erleben (Mosetter & Mosetter, 2000).

Anders als das Bewusstsein „verschläft“ das Gehirn eine Operation nicht. Trotz Vollnarkose verarbeit oder besser reagiert das menschliche Gehirn und Nervensystem auf einem operativen Eingriff ähnlich, als wäre die Person wach. Eine Operation bedeutet trotz Vollnarkose also eine einschneidende, traumatische Situation mit entsprechenden neurobiologischen Veränderungen im gesamten Organismus bis hin zur Aktivierung der Todstellreaktion.

Der Patient erhält postoperativ Schmerzmittel, aber oft werden zeitgleich und ungefragt Sedativa und angstlösende Mitteln verabreicht. Und auch vor einer Operation wird wohlmeinend bereits oftmals ein Sedativum verabreicht– die sogenannte „Wurschtigkeitspille“ zur Beruhigung und Lösen der Angst vor der Operation. Meistens Diazepam (Valium) oder ein andere Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine.
Jedes Zittern und mögliche Angst- oder Panikreaktionen des Patienten werden somit wohlmeinend prophylaktisch medikamentös unterdrückt oder beendet. Das Zittern ist aber die im menschlichen Nervensystem natürlich angelegte Fähigkeit die traumatische Situation zu verarbeiten, indem die Überspannung („Disharge“) durch neutrogenes Zittern ( Levine, Van der Kolk, Scaer, Berceli/TRE) entladen wird. Und eben das wird unterbunden. Zittern wird in unserer Gesellschaft als Zeichen von Angst und für den Patienten belastend gewertet, und so kann es tragischerweise durch die Gabe von Medikamenten zu einer Manifestation des Todstellreflex kommen.

Körperliche Erfahrungen werden nun in den Nervenzellen gespeichert und bilden ein unabhängiges Gedächtnis. Zwischen Großhirn, Rückenmark und den Faszien findet gleichermaßen eine Kommunikation statt. Die aktuelle neurobiologische Forschung spricht in diesem Zusammenhang vom „Gedächtnis der Faszien“ in dem die gesamte Lebensgeschichte eines Menschen eingeschrieben wird. Eine Betrachtung und Behandlung von chronischen Schmerzen sollte die neueren Forschungen zu PTBS unbedingt implizieren.

Als sinnvolle Alternative zur medikamentösen Sedierung wäre den Erkenntnissen der neurobiologischen Traumaforschungen den Entwürfen von Levin, Porges, Van der Kolk und David Grand´s folgend anzuregen, es den Patienten zu ersparen, sediert und reduziert af eine “ LWS 4/5 Versteifung“, durch die Gänge in den Operationssaal geschleust zu werden. Die seelisch-geistig-körperlichen Einheit jedes Patienten sollte durch eine emphatische, entsprechend geschulte Fachkraft vor und nach der Operation beschützt und begleitet werden. Und das explizite nicht durch Worte, sondern durch direkte Hands-On Intervention, die das Nervensystem, dem Vargus Nerv Hilfestellung leistet, um den Operationsstress zu verarbeiten. Also Seelsorge auf einer konkreten körperlichen Ebene.

Operation geglückt, Patient traumatisierte, ein typisches Fallbeispiel:

»Hallo
hat man was an der Wirbelsäule, scheinen die Probleme manchmal kein Ende zu nehmen. Im Mai letzten Jahres hatte ich meine große OP, die knapp 5 Stunden dauerte. Als ich aufwachte, hatte ich furchtbare Schmerzen. Es war ein Gefühl, als ob sich die Muskeln im Rücken ununterbrochen zusammenkrampfen.

Da ich keine Erfahrung mit Rücken-OPs hatte, dachte ich, das sei normal. Am Tag darauf konnte ich aufstehen, aber meinen Rücken bis zum Hals keinen Zentimeter mehr beugen. Auch da dachte ich, das sei normal.

Obwohl ich gehen konnte, war ich schmerzmäßig so ausgeschaltet, dass ich fast zwei Monate lieber gelegen bin, denn alles andere war unerträglich. Die Ärzte haben von jeglicher Belastung, auch Physio abgeraten. Nach 3-4 Monaten habe ich mit Physio angefangen und die sagten dann, dass ich in keinem Fall Kraft- oder Aufbautraining machen soll, denn meine Muskeln wären hochgradig angespannt, und zwar im ganzen Rumpf, bis in die tiefste Muskulatur hinein. Im September konnte ich nach einem 10-tägigen Italienurlaub allerdings den Rücken vom Hals bis zu den Schulterblättern wieder bewegen. Das passierte ganz plötzlich und ohne dass ich aktiv was gemacht habe, ausser mich im Meer treiben zu lassen. Dann begannen allerdings brutale Rippenschmerzen, die ich bis heute habe. Atmen fällt schwer, niesen, husten und Schluckauf sollte man echt vermeiden.

Nach einer weiteren 4 stündigen Untersuchung in der Uniklinik Anfang Dezember wurde dann neben den chronischen Schmerzen (Gerbershagen III) in der LWS nach Versteifung, Cage und Dekompession auch eine ausgeprägte myofasziale Überlastung festgestellt.«

“Seele und Körper sollen und müssen eine untrennbare Einheit bilden. Die Seele braucht eine Wohnung, um nach Hause gehen zu können, in die Lebendigkeit”.

Ein paar Worte zu Trauma und Körper in Bezug auf Posttraumatische Belastungsstörung:
Posttraumatische Belastungsstörung, abgekürzt PTBS oder in den englischen Variante PTSD, lautet die Diagnose, die Beschwerden wie Gedächtnisverlust, Erinnerungslücken, Schlaflosigkeit, Depressionen, Ängste und Dissoziative Phänomen, die sich auf der Körperebene in Lähmungen, Bewegungsstörungen, Krampfanfällen und Empfindungsstörungen wie Seh- und Hörstörungen ausdrücken können, zusammenfasst. Anders als immer noch im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist PTBS keine psychische Erkrankung, sondern vielmehr eine „Wunde im Gehirn“. PTBD führt zu einem gestörten Körpererleben, traumatisierte Patienten erleben unter extremen Belastungssituationen bestimmte Körperteile als nicht mehr zu ihnen gehörig, bzw. sie haben sie nicht mehr unter willentlichen Kontrolle.

Zu einem Trauma kommt es, wenn die Kampf- und Fluchtimpulse unterbrochen sind und diese Unterbrechung in den entsprechenden neuronalen und neuromuskulären Systemen aufbewahrt bleibt. Im Sinne einer passiven Wiederholung ist das traumatische Aktivierungsmuster ständig aktiv und latent präsent. Dabei sind insbesondere die körperlichen Momente dieser neuronalen Gesamtdynamik und inneren Handlungsmatrix und eine entsprechend gestaltete Körperlichkeit von Bedeutung. Die traumatischen Symptome und Erlebniszustände gehen mit entsprechenden neurobiologischen Veränderungen und Aktivitätsverschiebungen im gesamten Organismus einher. In dem Szenario von Kampf- und/oder Fluchtverhalten wird bei totalem Verlust des Handlungsspielraums, bei eingeengter, veränderter Wahrnehmung im Zustand der extremen Hilflosigkeit Totstellverhalten aktiviert. Hierbei spielt das Bewegungssystem des Menschen eine entscheidende Rolle; Totstellreaktionen sind die motorischen Erscheinungsform des Dissoziierens im traumatischen Erleben (Mosetter & Mosetter, 2000). Da sich 80 % aller freien Nervenenden in den Faszien befinden, kommt der Matrix der Faszien in diesem Zusammenhang eine enorm große Bedeutung zu. Die gehaltene Energie, die in die Muskeln und Faszien gespeicherte Überspannung, die sich nicht entladen kann verursacht eine Vielzahl von Beschwerden.

Der Körper nun ist integrierter Bestandteil der gesamten Persönlichkeit, körperliches Erleben und Indentität hängen eng aneinander. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass der Körper wahrgenommen und behandelt wird. Aus den körperbezogenen Psychotherapien, die nicht auf Kasse abgerechnet werden können, ist hinreichend bekannt, dass häufig erst Körperübungen einen Zugang zum Körpererleben eröffnen und auch dann erst ein Zugang zu den psychischen Anteilen möglich ist, die aufgrund ihres traumatisierenden Gehalts schon sehr früh vom bewussten Erleben abgespalten werden oder überhaupt nur rudimentär entwickelt wurden. Erst die praktische Erfahrung und die theoretische Durchdringung der körperbezogenen Psychotherapien hat ein neues Verständnis von dem kranken Körper in der Psychotherapie vermittelt.

Zur Person:
Yvonne Pouget ist freie Choreographin, Tänzerin und Tanzpädagogin. Sie ist Mitglied der DGT (“Deutsche Gesellschaft für Tanztherapie” e.V.) und besitzt eine Heilpraktikererlaubnis eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

Im Laufe der Jahre ihrer international erfolgreichen künstlerischen Karriere verfolgte Yvonne Pouget intensive Forschungen zu verschiedenen Bewegungssystemen und Möglichkeiten sich nonverbal über den Körper auszudrücken und mit der Umwelt zu kommunizieren. Aus dem Jap. Butoh Tanz e hat sich eine eigene, international anerkannte Körpersprache entwickelt, bei der direkte systemische Kommunikation (Hirnstammkommunikation) im Vordergrund steht. Damit gelingt es Pouget tiefe seelische Inhalte und die Essenz des Psychischen in einer universellen Sprache auszudrücken. Die spezifische Tanzsprache “Anima Nuda” von Yvonne Pouget steht anerkannt für den Ausdruck der Essenz des Seelischen. Pouget unterrichtet Ihre Tanzsprache “Anima Nuda” international. Ihre Kunst erfahrt im In- und Ausland vom Publikum wie von der Presse ausnahmslos begeistert Anerkennung: “Italian-born and Munich based, Yvonne Pouget has developed a reputation as one of Europe’s leading choreographers“ (Plank Magazin, Vancouver International Dance Festival).

Die zurückliegenden 17 Jahre hat sich die Künstlerin intensiv wissenschaftlich begleitet mit dem Themenkreis posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziation, weiblichen Körperbildstörungen sowie der Weitergabe von Kriegstraumata an die nächsten Generationen beschäftigt. Yvonne Pouget gilt heute zu recht als Expertin und Pionierin für die Umsetzung dieser anspruchsvollen Themen, ihre Arbeiten zur Thematik „Trauma und Traumafolgestörung“ dargestellt in Ausdruck und Tanz sind etwas, was es so weltweit sonst nicht gibt.

Neben der künstlerischen Bearbeitung diese Themen hat Pouget Pionierarbeit in der Entwicklung von Fascial Flow Training als Trauma Komplemetär Therapie geleistet. Fascial Flow Training wurde in einem langjährigen Forschungsprozess aus der eigenen Tanzsprache und Trainingsansatz der Künstlerin entwickelt.

Fascial Flow Training und Einzelarbeit von Yvonne Pouget nutzt die verschiedenen Möglichkeiten des menschlichen Organismus Spannungszustände abzubauen, die im menschlichen Nervensystem angelegten natürlichen Fähigkeit zu behutsamen Entladung des Discharges durch neutrogenes Zittern, Fascial Unwinding, Tension Melting.

Durch das Faszien Flow Training, immer unter Integration des Nervensystems, wird durch eine sensible Aktivierung von propriozeptiven Rückmeldungen (Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das Zentrale Nervensystem weiterleiten) im Gehirn eine Neuorganisation angeregt.

Ein Exkurs nach Süditalien, Hysterie und Tarantismus

Bis in die 50ziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein konnten im Salento/Süditalien Frauen, die nach schweren traumatischen Ereignissen Dissoziative Symptome einer komplexen Traumafolgestörung (PTBS) entwickelten mit Hilfe dieses therapeutischen Musikrituals erfolgreich behandelt werden. Die Musiker mussten ein Musikstück, einen Rhythmus finden, das die erstarrte Frau in „kopflose“, Bewegung brachte. Durch ungefilterte, willkürliche Bewegungen, bei denen die Muskeln und Faszien ihre aufgeladen (Über-)Spannung entladen konnten, gelang es die Frau von ihren Symptomen zu befreien. Das Ritual wurde ohne Unterbrechung über mehrere Tage durchgeführt, mehrere Frauen kümmerten sich um den sich windenden Körper der Frau, behüteten den Körper, hielten ein Kissen unter dem Kopf, damit die Frau sich nicht verletzen konnte, und standen ihrer Seele durch ihre Gebete und Gesänge bei. Sie unterstützten die „Tarantata“ bis der Organismus der körperlich völlig erschöpften Frau sich in eine Art von Brücke auf dem Kopf, die an die Position des „Arc de Cercle“ denken lässt, aufbäumte (Der Arc de cercle (franz.:Kreisbogen) oder große Bogen ist ein von Jean Martin Charcot (1825–1893) beschriebenes Phänomen, welches im Zusammenhang mit dem großen hysterischen Anfall (Hysterie grande) auftritt. Der Körper wird dabei kreisbogenartig nach hinten überstreckt. Der Kopf wird in den Nacken gelegt und auf die Unterlage gepresst, während der Rücken durch die Überstreckung angehoben wird).

Yvonne Pouget, die anders als ihre Name vermuten lässt süditalienische Wurzeln hat, ist Expertin für dieses süditalienische therapeutische Musikritual. Im Zuge ihrer langjährigen Recherche, die Beobachtung, Analyse und Auswertung der natürlichen Fähigkeit des Menschlichen Organismus den Discharge zu entladen, welche im menschlichen Nervensystem angelegt ist, welches z.B. die amerikanische Körpertherpieform TRE, Myofaszial Unwinding oder die Myoreflextherapie nutzt, schreibt Yvonne Pouget die Wirksamkeit dieses süditalienischen therapeutischen Musikrituals, das in einem geschützten und sozial anerkannten Rahmen statt fand, den propriozeptive Rückmeldungen (Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das Zentrale Nervensystem weiterleiten) zu. Durch die vollständiger Entladung der in den Muskeln und Faszien eingeschriebenen Überspannung des Erstarrungs-Reflexes, die ihren Höhepunkt und Abschluss darin findet, das die “Tarantata” sich ekstatisch in die Brücke-Position aufbäumt, und dabei die Matrix der Faszien endgültig zurück in seine ursprüngliche nicht zusammengekrampfte Dimension ausdehnend, kommt es durch die propriozeptiven Rückmeldungen über mehrere Tage im Gehirn zu einer Neuorganisation, das Gehirn wird zurückvernetzt.

Als Choreographin hat Yvonne Pouget mit ihrem Musiktanztheater “Identità” die Kraft und seelische Dimension dieser wissenschaftlich faszinierenden “Bottom-up- Methode zur Traumheilung”, die heutzutage in Vergessenheit geraten ist, als poetisch transformierte Fassung begleiteten von Pino De Vittorio, dem wichtigsten Bewahrer des authentischen musikalischen Repertoires dieses alten therapeutischen Musikrituals auf die Bühne gebracht. Pino De Vittorio´s Interpretationen enthalten die Essenz, die Kraft und die heilende Wirkung der Musik. 2014 wurde Identità” zuerst in München, und danach ein Gastspiel in Taranto, im Salento in Süditalien, in der Wiege des Tarantismo und der Heimatstadt des Sängers im Jahr seines 60. Geburtstages zur Wiederaufnahme gebracht.

„Ich erinnere mich noch an Yvonne Pouget´s großartiges Stück „Hoch oben weites Blau“ (2007/2008). Sie hat meines Wissens als eine der ersten in München das Thema der posttraumatischen Belastungsstöungen künstlerisch aufgearbeitet und damit ein politisches Großthema antizipiert – wenig später wurden derartige Störungen der deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz in den Großmedien als grundlegendes Problem aufgegriffen“. (Martin Sambauer, DAS INTEGRAL)

Das Thema der letzten Produktion von Yvonne Pouget „Lo spirito del cuore“ war das Biographische Gedächtnis der Faszien: Körperliche Erfahrungen werden in den Nervenzellen gespeichert und bilden ein unabhängiges Gedächtnis. Zwischen Großhirn, Rückenmark und den Faszien findet gleichermaßen eine Kommunikation statt. Die aktuelle neurobiologische Forschung spricht in diesem Zusammenhang vom „Gedächtnis der Faszien“ in dem die gesamte Lebensgeschichte eines Menschen eingeschrieben ist.

www.yvonnepouget.com
https://vimeo.com/151909738

Hinweis: ©all copyrights: yvonne pouget; die auch auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung dieser im Sinne des deutschen Urhebergesetzes (UrhG) geschützten Workshop Konzepte und Skripts auf diesen Seiten sind ohne die schriftliche Einwilligung der Urheberin verboten.
Quelle Fallbeispiel:Internetforum

 

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