Traumasensensibles Faszien Training

Yvonne Pouget, Choreografin
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Körperzentrierte Psychotherapie
Tanztherapeutin

Mitglied der DGT (“Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie” e.V.)
Heilpraktikererlaubnis eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (HPG Gesetz).

FASCIAL FLOW THERAPIE

Eine Methode als körperorientiertes Verfahren in der Traumatherapie, bei Dissoziativen Störungen, Somatoformen Störungen und anhaltenden Schmerzstörungen

Süddeutsche Zeitung vom 05.04.2017:

“Unzählige Nerven, Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren machen das Netztwerk der Faszien zum größten sensorischen Organ des Körpers. Die Nervenzellen der Faszien speichern die körperlichen Erfahrungen und Prägen die Wahrnehmung der Körper- und Gefühlslandschaft. Stressreaktionen auf die Belastungen des Alltags und traumatische Belastungen wie der Verlust eines geliebten Menschen führen zu Phänomenen der Erstarrung. Die Choreographin und Trainerin Yvonne Pouget hat eine spezielle Form des Faszientrainings entwickelt, die die Faszien nicht mechanisch trainiert, sondern traumasensibel. Dieses Faszientraining hilft, chronische Erstarrungsphänomene und Spannungen zu lösen. In den Kursterminen lernen die Teilnehmer, ihr Körpergefühl und ihre Beweglichkeit zu verbessern und sich mit dem Leben verbunden zu fühlen.”

neue fortlaufender Kurse 2018 in Kooperation mit AETAS Lebens- und Trauerkultur, Baldurstr. 39, München, Westfriedhof, eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich:

Frühjahr 2018: 6 X Mittwoch, 19.00 – 21.00 Uhr; 11.04. / 18.04. / 25.04. / 02.05. / 09.5. / 16.05. 2018

Herbst 2018: 6 X Mittwoch, 19.00 – 21.00 Uhr; 10.10. / 17.10. / 24.10. / 7.11. / 14.11. / 28.11. 2018

Winter 2019:6 X Mittwoch, 19.00 – 21.00 Uhr; 23.01. / 30.01. / 06.02. / 13.02. / 20.02. / 27.02. 2019

Tageskurse, jeweils Samstag, 14.00 – 19.00 Uhr:
09.12.2017 / 27.01.2018 / 24.02.2018 / 30. Juni 2018 / 15. September 2018 /
08. Dezember 2018
Kosten: 6 x Mittwochs: 160 Euro; Samstag jeweils 80 Euro; die Samstagskurse sind einzeln buchbar. Wir bitten um Anmeldung.
Bitte eine Wärmflasche, eine Yogamatte, bequeme Trainingskleidung und warme Socken mitbringen.

FASZIEN FLOW TRAINING traumasensibel:
Nach den spannenden, neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich bei Faszien um ein gewaltiges Organ, ein Netzwerk, das sich über den gesamten Körper erstreckt. Unzählige Nerven, Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren machen das Netzwerk der Faszien zum größten „Sinnesorgan“ (sensorischen Organ) des Körpers. Körperliche Erfahrungen, Stressreaktionen (auch der oft hohe Stress des Altags) und traumatische Belastungen, zu denen der Verlust eines geliebten Menschen zählt, führen zu Phänomenen der Erstarrung, des Einfrierens. Sie prägen die Empfindungen und Wahrnehmungen unserer Körper- und Gefühlslandschaft. Da diese Erfahrungen in den Nervenzellen der Faszien gespeichert sind, sollten Faszien nicht mechanisch trainiert werden, sondern traumasensibel. Diese Form Faszientraining hilft, chronische Erstarrungsphänomene zu lösen, genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden. Die Körperwahrnehmung, das Körpergefühl und die Beweglichkeit werden verbessert, wir können uns (wieder) lebendig, mit dem Leben verbunden, fühlen.

Bitte eine Wärmflasche, eine Yogamatte, bequeme Trainingskleidung und warme Socken mitbringen.

Traumsensible Einzelarbeit nach vorheriger Terminvereinbarung.

FACIAL FLOW THERAPIE
Einführungstage Körpertherapeutische Weiterbildung
Kooperationen / Termine auf Anfrage

“Ich hatte das große Glück im Rahmen eines Arbeitskreistreffens für Körperorientierte Traumatherapie vom DeGPT Fr. Yvonne Pouget kennenzulernen. Die Arbeit von Yvonne Pouget faszinierte mich und eröffnete mir ganz neue Sichtweisen in meiner Arbeit, welche ich mit diesem Selbsterfahrungstag auch anderen KollegInnen zugänglich machen möchte”.
“Unser Leib ist ein wunderbares schier unergründliches Gesamtsystem, organisiert in Subsystemen welche sich stätig in zirkulären Prozessen befinden. Darüber hinaus, steht in permanenter Wechselwirkung mit unserer Umwelt, so dass wir uns erst durch die Resonanz zwischen Umwelt, Leib und Geist beschreiben, erleben und begreifen können. Umweltfaktoren wie Stress, oder gar traumatischer Stress werden von unserem Leib in seiner Gesamtheit und den einzelnen Subsystemen beantwortet. Diese Antworten können sich dann auch als Symptome, wie Schmerzen, Veränderungen des Immunsystems, psychischen Veränderungen uvm. äußern.
Die Faszien als relevantes Stressantwortsystem zu sehen war mir neu, wie so viele Menschen schenkte ich bis vor kurzem, diesem kollagenen Gewebe wenig Beachtung und sah schon gar keinen Zusammenhang zur psychotherapeutischen Arbeit. Durch die Begegnung mit Yvonne Pouget habe ich gelernt, dass es sich bei den Faszien um ein gewaltiges Organ handelt, einem Netzwerk, das sich über den ganzen Körper erstreckt. Unzählige Nerven, Bewegungssensoren, Schmerzrezeptoren machen die Faszien zu größten „Sinnesorgan“ des Körpers. Alltagsstress und traumatische Belastungen führen zu Phänomenen wie Verspannung, Erstarrung, des „Einfrierens“, da diese Erfahrungen in den Nervenzellen der Faszien gespeichert werden. Diese von Yvonne Pouget entwickelte und wissenschaftlich abgesicherte Methode des „Faszien Flow Training“ hilf Verspannungen und chronische Erstarrungsphänomene zu lösen, die Körperwahrnehmung und die Beweglichkeit zu verbessern und wieder mehr zu einem Erleben von Lebendigkeit zu finden”.
(Ingrid Egger MSc, Lehr- und Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie der ÖAS und ÖÄK Supervisorin und Traumatherapeutin, Pferdeunterstützte Psychotherapie).

Feedback aus Psychotherapeutischen Fachkreisen:

„Ich habe so oft an dich gedacht, nein stimmt nicht…mittlerweile fast täglich…ich habe im September nach meinem Weiterbild bei dir am Sonnrieglhof angefangen in meinem Flüchtlingsquartier für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge diese Art der Körperarbeit anzubieten. Was soll ich sagen, es ist als ob ihr Körper aufwachen dürfen, sich wieder spüren dürfen, sie lieben die Übungen und alles was dazugehört. :-Ich danke dir so unglaublich für diese Weiterbildung, falls du wieder einmal etwas in Österreich anbietest, bitte gib mir Bescheid, wenn ich es irgendwie schaffe, würde ich gerne wieder teilnehmen”. (Systematische Psychotherapeutin, Österreich)

“Ich möchte dir rückmelden, dass ich noch nie ein Seminar erlebt habe, welches Kunsterlebnis, Medizin, Körperarbeit, Gruppendynamik und Selbstreflexion gleichzeitig ermöglicht hat. Der eindrucksvolle Tag hat mir nicht nur unmittelbar danach noch gut getan, sondern hat sich in all meinen Sinnen so verankert, dass ich Vieles noch abrufen kann. Vielen Dank dafür.” (Systemischer Psychotherapeut, Traumatherapeut, Graz, Österreich).

“Ich finde, das was du machst, macht total Sinn und bin fasziniert von deinem neurologischen, psychologischen und anatomischen Hintergrundwissen. Dein Input hat mich total bestätigt in meinen Erfahrungen, die ich mit meinem Körper schon, ohne genau zu wissen, was es ist, gemacht habe (z.B. myofacial unwinding). Ich bin dadurch inspiriert, in meiner zukünftigen Arbeit als Psychotherapeutin den Körper mit einzubeziehen.”

“Danke, dass ich von dir lernen durfte und es würde mich freuen, wenn sich wieder mal eine Gelegenheit ergibt, mehr von deiner Arbeit mitzubekommen.
“Es war für mich im wahrsten Sinne des Wortes eine großer Selbsterfahrungstag! Lange habe ich bei der Vorstellungssrunde überlegt, ob ich meine Krebserkrankung überhaupt sagen soll. Und bis zum Schluss hatte ich keine Entscheidung getroffen und die Worte kamen einfach aus mich heraus. Ich war selber sehr erstaunt darüber. Das war schon mal die erste Erfahrung, dass das Thema, welches ich schon über viele Jahre hinweg schon 1000mal (ohne Tränen) besprochen habe, mich anscheinend doch noch sehr berührt und hier aus welchem Grund auch immer aufgebrochen ist. Ich habe mich von dir sehr gut aufgefangen gefühlt und bin dir für deine Sensibilität und liebevolle Zuwendung sehr dankbar. Es mir sehr gut getan. Alle Körperbewegungen haben mir den ganzen Tag ein Gefühl der Leichtigkeit und Liebe meines Körpers gegeben. Es war ein Tag, an welchem ich meinem Körper Aufmerksamkeit und Zuwendung geschenkt habe.”
(Systemische Psychotherapeutin in Ausbildung).

“Our bodily wounds eventually close and heal. But there are always hidden wounds, those of the heart, and if you know how to accept and endure them, you will discover the pain and joy which is impossible to express with words. You will reach the realm of poetry which only the body can express.”
KAZUO OHNO

YVONNE POUGET ist freischaffende Künstlerin, Choreografin, Regisseurin und Tänzerin.
Die zurückliegenden 15 Jahre hat sich die Künstlerin intensiv wissenschaftlich begleitet mit dem Themenkreis posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziation, weiblichen Körperbildstörungen sowie der Weitergabe von Kriegstraumata an die nächsten Generationen beschäftigt.
Yvonne Pouget gilt heute zu recht als Expertin und Pionierin für die Umsetzung dieser anspruchsvollen Themen, ihre Arbeiten zur Thematik „Trauma und Traumafolgestörung“ dargestellt in Ausdruck und Tanz sind etwas, was es so weltweit sonst nicht gibt.

Neben der künstlerischen Bearbeitung diese Themen hat Pouget Traumsensibles Fascial Flow Training als Trauma Komplementär Therapie entwickelt. Wissenschaftlich begleitet hat die Choregraphin dabei u.a. die Forschungen von Stephen Porges, Peter Levine, Besel van der Kolk, David Grant, Fredric Schiffer und David Berceli ausgewertet. Und über eigene Feldforschung mit den Körpertherpieformen TRE (Traum Release Exercies), Myofaszial Unwinding, Myoreflextherapie, und in der Auseinandersetzung mit den in Süditalien beheimateten Tarantismus, einem therapeutischen Musikritual, hat Pouget das traumsensible Faszientraining unter Integration des Nervensystems bei Traumarisierung und chronischen Schmerzen entwickelt. Yvonne Pouget wurde als Expertin in die 2016 neu etablierten Arbeitsgruppe für „Körperorientierte Verfahren in der Traumatherapie“ der „Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie“ (DeGPT) eingeladen. Sie nahm als Dozentin bei den Treffen der AG im Jahr 2016 teil, und hat der Arbeitsgruppe und der DeGPT ihre wissenschaftliche Grundlagenforschung zu traumsensiblen Faszientraining zur Verfügung gestellt.

„Ich erinnere mich noch an Yvonne Pouget´s großartiges Stück „Hoch oben weites Blau“ (2007/2008). Sie hat meines Wissens als eine der ersten in München das Thema der posttraumatischen Belastungsstöungen künstlerisch aufgearbeitet und damit ein politisches Großthema antizipiert – wenig später wurden derartige Störungen der deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz in den Großmedien als grundlegendes Problem aufgegriffen“. (Martin Sambauer, DAS INTEGRAL)

Das Thema der letzten Produktion „Lo spirito del cuore“ war das Biographische Gedächtnis der Faszien: Körperliche Erfahrungen werden in den Nervenzellen gespeichert und bilden ein unabhängiges Gedächtnis. Zwischen Großhirn, Rückenmark und den Faszien findet gleichermaßen eine Kommunikation statt. Die aktuelle neurobiologische Forschung spricht in diesem Zusammenhang vom „Gedächtnis der Faszien“ in dem die gesamte Lebensgeschichte eines Menschen eingeschrieben ist.

 

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