Fascial Flow Training & Fascial Flow Therapie

Yvonne Pouget, Choreografin
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Körperzentrierte Psychotherapie
Tanztherapeutin

“Man sollte nicht sprechen von der Kunst glücklich zu sein, sondern von der Kunst sich glücklich zu fühlen” Marie von Eber-Eschenbach

»Man braucht nur elementare Literatur über die Funktion des Gehirns, das Nervensystem und die Stress-Physiologie zu lesen, um zu verstehen, dass Psyche und Körper unbestreitbar miteinander verbunden sind« (Babette Rothschild)

Der Körper kennt die Wahrheit und ist der Schlüssel zum Glück.

Jedes Kind kennt das jauchzende Glück auf einer Schaukel, und dieses Glück ist körperlich. Wie wir uns fühlen entsteht viel mehr in den Eingeweiden und in den Faszien als im Gehirn belegt die aktuelle Forschung. Reden wird überbewertet, der Körper ist der Schlüssel zum Glück und zum Heil-werden, der Körper trägt die Last und kennt die Wahrheit. Jeder Organismus besitzt Weisheit und enorme Selbstheilungskräfte.

“In einer Stunde Spiel finden wir mehr über einen Menschen heraus, als wenn wir uns ein ganzes Jahr lang mit ihm unterhalten”. Platon

Meine Methode hat das Ziel, den Körper als Ressource von Lebendigkeit, Lebensfreude und Glück (wieder-) zu entdecken. Sich wieder wohl in seine Haut, und eins mit sich selbst zu fühlen. Die Spuren und Vernarbungen seelischer und körperlicher Verletzungen zu heilen. In meiner Arbeitsphilosophie stehen Geist, Seele und Körper dabei als eine untrennbare Einheit, denn diese Einheit ist es, die unser Empfinden von uns Selbst, unserer Identität nährt. Sich dem eigenen Selbst bewusst zu sein, das Empfinden von Identität ist die Nahrung für alles Seelische, ohne Identität können wir uns anderen Menschen nicht öffnen, nicht vertrauen. Ohne unser Selbst, ohne Identität verlieren wir den Innern Halt und die Haltung, die Seele kann ihre grenzenlose, ungeahnte Kräfte nicht entfalten, und das was uns zerrüttet kann nicht überwunden, transformiert werden. Die Seele kann ihre Flügel nicht entfalten, das Auslöschen der Identität vernichtet das Selbst, der Leib geht daran zu Grunde.

“Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat darin zu wohnen”
Theresa von Ävila

Auszug Süddeutsche Zeitung 22.10.2018 “Psychosomatik – Der menschliche Faktor”:

“Soll Heilung gelingen, müssen Beziehungen und Lebensumstände Kranker in die Versorgung einbezogen werden. Die ökonomisch und technisch dominierte Medizin vernachlässigt die Bindungen des Menschen…
…Äußerlich ist dem Kind nichts anzumerken, tatsächlich ist es innerlich erstarrt
Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich, wie hilfreich es wäre, zu spüren, was man braucht, was einem zusetzt und was gut tut. “Mit sich selbst in Verbindung zu stehen und das vordergründig Unbemerkte im Körper wahrzunehmen, haben viele Menschen verlernt”, sagt von Arnim. Möglichst viele Körperfunktionen zu erfassen, die Anzahl der Schritte, die Herzfrequenz oder die Schlaftiefe digital zu dokumentieren, verspreche hingegen keine Abhilfe.
“Alles wird gemessen, aber nichts mehr gespürt”. Zudem stelle sich bei Anhängern des “Quantified Self” nicht unbedingt Zufriedenheit ein, sondern das Streben nach Selbstoptimierung gehe häufig mit einem erhöhten Tonus des Sympathikus einher: In der Folge stehe der Körper ständig unter Strom, sei empfänglicher für Schmerzen und chronische Entzündungen, sodass Infarkt, Schlaganfall und andere Leiden drohen.
Karl Heinz Brisch, Leiter der Psychosomatik am Haunerschen Kinderspital der Uni München, zeigte denn auch, wie wichtig es ist, Menschen stabil Sicherheit zu vermitteln. Für kleine Kinder gilt dies besonders. “Die primäre Bindungsperson sollte ein sicherer emotionaler Hafen sein, wobei es nicht unbedingt die biologische Mutter oder der Vater sein muss”, so der Kinderarzt. “Für eine verlässliche Beziehung sind keine genetischen Blutsbande nötig.”
Anhand verschiedener Videos zeigte Brisch eindrucksvoll, was passiert, wenn sich Kleinkinder nur unsicher oder gar nicht gebunden fühlen: “Das Bindungsbedürfnis ist wie ein Rauchmelder – durch Angst wird er aktiviert, durch Nähe heruntergeregelt.” Fühlen sich Kinder nah und sicher geborgen, steigt ihr Bedürfnis, ihre Umgebung zu erkunden und Neues zu probieren. Das fördert die kognitive Entwicklung und stärkt nebenbei den Organismus. Im Vergleich dazu bleiben ambivalent oder unsicher gebundene Kinder in ihrer körperlich wie geistigen Entwicklung zurück. Sie verharren und verkümmern, statt neugierig auf Unbekanntes zuzugehen.
In Filmaufnahmen zeigt sich das daran, wie Kleinkinder mit traumatischen Erfahrungen reagieren, wenn die Mutter den Raum verlässt. Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob ihnen die angedeutete Verlusterfahrung nicht viel ausmacht, doch der Schein trügt. Tatsächlich erstarren die Kinder äußerlich wie innerlich. Als “emotional freezing” bezeichnen Bindungsexperten dieses Verhalten, eine Art Totstellreflex, der von Angst und Anspannung geprägt ist und das Kind in seiner Entwicklung beeinträchtigt. Eltern, die selbst emotionale Instabilität erfahren haben, geben ein Trauma auf diese Weise über Generationen weiter, wenn der Teufelskreis nicht therapeutisch durchbrochen wird.”

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